Less Waste Guide: Nachhaltig einkaufen

Wie fange ich an nachhaltiger zu leben? Aller Anfang ist schwer. Mit dem „Less Waste Guide“ auf Farngrün, möchte ich euch ein Tool mit an die Hand geben, wie man Schritt für Schritt in einen grünen Alltag startet. Heute beginnen wir damit, erstmal nachhaltiger einzukaufen.

Schritt 1: Das richtige Equipment

Was braucht man, um nachhaltig einzukaufen? Für Einkäufe zu Fuß lohnt sich die Anschaffung eines Einkaufstrolleys. Aktuelle Modelle haben sogar integrierte Kühlfächer. Sehr praktisch! Es gibt auch spezielle Einkaufsrucksäcke, wem ein „Hackenporsche“ vielleicht zu sehr nach Oma aussieht.
Möchte man Einkäufe mit dem Fahrrad erledigen, ist es eventuell sinnvoll sich einen Anhänger anzuschaffen, der viel Stauraum bietet. Kleinere Einkaufe, beispielsweise für nur eine Person, lassen sich auch ganz einfach mit einem Fahrradkorb oder einer Fahrradtasche bewerkstelligen.

Ansonsten sind Stofftaschen und Gemüse-/Obstnetze das A und O, um beim Einkaufen Müll einzusparen. Wer häkeln oder nähen kann, kann sich seine Netze auch selbst machen.

Schritt 2: Gehe zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad

Wenn der nächste Supermarkt fußläufig erreichbar ist, ist es die beste Gelegenheit, um CO2 einzusparen und sich eine Runde zu bewegen. Einkaufen mit dem Auto macht jegliche Klimabilanz zunichte. In dem Fall ist es egal, wie regional oder biologisch die Produkte sind, die man einkauft. Ist man jedoch darauf angewiesen, mit dem Auto einzukaufen, wäre es gut, möglichst selten loszufahren und dafür einen guten Vorrat anzulegen.

Schritt 3: Einkaufen auf dem Wochenmarkt

Lebensmittel wie Gemüse und Obst bekommt man nirgends frischer, als auf dem Wochenmarkt. Dort stehen zudem genug Stände, an denen man seine Lebensmittel sogar direkt vom Erzeuger beziehen kann. Das macht es einfacher nachzuvollziehen, wo die Lebensmittel herstammen. Im Supermarkt ist das eine Sache der Unmöglichkeit.

Ein weiterer positiver Faktor: Auf dem Wochenmarkt lässt es sich sehr einfach plastikfrei einkaufen.

Schritt 4: Willkommen im Unverpackt-Laden

Eine super Sache, um müllfrei einzukaufen sind Unverpackt-Läden. Müsli, Nudeln, Gemüsebrühe, Süßigkeiten oder auch Öle und Essige können in selbst mitgebrachte Flaschen und Behälter abgefüllt werden. Also einfach mal anfangen z.B. Apfelmusgläser zu sammeln und beim nächsten Besuch im Unverpackt-Laden neu befüllen.

Schritt 5: Second Hand

Um es kurz zu fassen, gebrauchte Kleidung ist nachhaltiger, weil sie nicht erst produziert werden muss, sondern schon im Umlauf ist. Bei der Herstellung von Kleidung werden nämlich große Mengen an Ressourcen, wie Rohstoffe, Energie und Wasser verbraucht. Nutzen wir Kleidung also länger und öfter, werden dafür keine weiteren Ressourcen verbraucht. Je länger ein Kleidungsstück im Umlauf ist, desto nachhaltiger ist es.

Tauschbörsen und Flohmärkte bieten eine enorme Auswahl an gut erhaltener, gebrauchter Kleidung, wo sich auch der eine oder andere Schatz versteckt. Stöbern lohnt sich, macht Spaß und schont neben der Umwelt auch die Geldbörse.

Mit diesen fünf Schritten ist der erste große Schritt in ein nachhaltiges Leben getan. Unser Konsum ist die stärkste Waffe, die wir einsetzen können, um unsere Umwelt zu schützen.

Danke, dass auch du deinen Beitrag leisten möchtest! Viel Spaß beim Nachmachen.

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